Und abnehmen müssen wir auch....

Was passiert eigentlich regelmäßig kurz bevor der Frühling einkehrt? Warum wacht man bzw. frau, eines morgens auf und stellt fest, dass man mordsmäßigen Winterspreck angehäuft hat? Warum explodiert man quasi über nacht???? Nun, diese Fragen kann ich leider auch nicht beantworten, denn dieses Phänomen suchte auch mich heim, ähnlich wie das 1-Socken-Verlust-System...aber das ist wieder eine andere Sache.

Das, was ich eigentlich berichten wollte ist, dass ich nun also verstärkt auf das achte, was ich esse, ohne es jetzt gleich "Diät" nennen zu wollen. Dazu gehört dann auch ein entsprechendes Bewegungsprogramm, denn "sitzen ist ja das neue Rauchen"...also, Hinterteil hoch und raus. Als Stockente (also Nordic-Walking) renne ich nun also durch die aufkommende Frühlingslandschaft.

In den vergangenen Monaten hab ich das leider etwas vernachlässigt, aber wenn ich gelaufen bin, dann habe ich meist Entspannungsmusik gehört, Musik, die mich mental verzaubert: Deva Premal und ihre Mantras liessen mich die Strecke quasi "schweben"; mit Mark Knopfler gingen mir viele Momente und Personen aus meinem "SecondLife" (Gruß an Anita und Ricki und Luka) durch den Kopf und mit Fleetwood Mac tantze ich gedanklich durch meine Jugend. Ich lief also mt einem seeligen "Honigkuchenpferlächeln" durch "meine" Natur, schaute hier und da und mir ging das Herz über. ob der vielen tollen Dinge, die da draußen so pasieren und die nur einfach entdeckt werden müssen. Nun war es diesen Sonntag so, dass ich also den eingangs erwähnten Moment hatte und "zusammenbrach", mich hektisch in den Laufdress schwang, mir die Stöcke schnappte und Elektro-Musik (früher nannte man das mal Techno) von Monika Kruse und Paul Kalkbrenner auf meine Ohren zog. WOW! Ein ganz anderes Erlebnis : tock-tock.tock-tock: Energisch, schon fast marschierend, stach ich mit den Stöckern in den Asphalt,. Meine Arme gingen energisch nach oben und hinten und meine Beine bewegten sich im Laufschritt - und dies im zweifachen Sinne. Mein ganzer Körper war angespannt, meine Ausrichtigung war "Leiden für den Speck" und ich hatte überhaupt keinen Sinn für das, was die Natur mir bot. Ich lief und lief und lief und schwitze und pumpte und stackste und tock...tocl...tock...uzzz....uz...uz...uz....kam hechelnd zu hause an und war seelig, dass ich es mir selber nun aber mal gezeigt hatte.

Was will uns der Dichter also damit sagen? Es sind meist die äußeren Umstände, die man selber wählt, die eine Situation so oder so laufen lassen...;-)

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